Peru - Eine Reise vom Amazonasbecken über die Anden bis zur Pazifikküste
HDAV Show von Hugo Grossenbacher
Dauer: ca. 90 minuten
Preis: auf Anfrage
Für Naturfreunde ist Peru eines der Traumziele dieser Welt. Kaum irgendwo gibt es eine grössere Artenvielfalt der Natur. Allein
die Vogelwelt umfasst etwa 1800 Arten. Das sind fast 20 % aller bekannten Vogelarten weltweit. Im Bereich des oberen
Amazonasbeckens erreicht diese Artenvielfalt eine der grössten Dichten überhaupt. Dieser Reichtum beschränkt sich aber nicht
nur auf die Vögel, sondern umfasst auch Pflanzen, Insekten, Amphibien und Reptilien. Der Grund dafür liegt einerseits in der
unglaublichen Vielfalt der Landschaften und Lebensräume, andererseits in den komplizierten Prozessen, in denen sich während
der Auffaltung der Andenketten neue Arten gebildet und bestehende weiterentwickelt haben. Neben der eindrücklichen Natur
bietet Peru aber auch ein besonderes kulturelles Erbe, das von Herrschaft, Stolz und Reichtum, aber auch vom Kampf zwischen
ungleichen Gegnern zeugt: den spanischen Eroberern und dem Reich der Inkas, die um 1500 n. Chr. einen grossen Teil der
Andenhochländer beherrschten.
Die naturkundliche Reise beginnt im Südosten des Landes, im weltbekannten Manu Nationalpark. Hier durchfliessen mächtige
Ströme den unermesslichen Tieflanddschungel mit seiner bunten Vogelwelt, vor allem den herrlichen Papageien und Sittichen.
Danach geht es steil hinauf in die geheimnisvollen Nebelwälder der Ostanden, wo sich die feuchten Luftmassen fast täglich in
eindrücklichen Gewittern entladen und wo der Felsenhahn seine grotesken Balzrituale zeigt. Anschließend gelangt man auf die
kargen und windigen Hochebenen, die von gewaltigen Andengipfeln umgeben sind. Hier leben auf einsamen Seen einige der
seltensten Vogelarten der Welt. Weiter geht die Reise auf halsbrecherischen Felsentrassen und durch steile Schluchten hinab
zur Pazifik Küste mit ihren Küstenwüsten. Hier gibt es aber auch nährstoffreiche Meeresströmungen und das ermöglicht es
Millionen von Meeresvögeln, auf steilen Felseninseln ihre Jungen gross zu ziehen.
© Hugo Grossenbacher & Cornelia Marti Grossenbacher 2011