Die Farben der Estrematura - Vielfältige Natur im Herzen Spaniens
HDAV Show von Hugo Grossenbacher und Cornelia Marti Grossenbacher
Dauer: ca. 90 Minuten
Preis: auf Anfrage
Spanien ist ein klassisches und wohlbekanntes Reiseziel. Doch neben seinen vielen schönen Stränden und den eindrücklichen
Kulturdenkmälern bietet es auch aussergewöhnliche Naturlandschaften und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Die einheimischen
Arten umfassen vor allem Tiere und Pflanzen des Mittelmeerraumes. Spanien ist aber auch ein wichtiges Land für nordische
Vogelarten, welche vor der Kälte des Winters nach Süden ausweichen und entweder in Spanien überwintern oder sich dort stärken,
bevor sie ihre gefährliche Weiterreise in die Ueberwinterungsgebiete Afrikas fortsetzen. Spanien ist deshalb zu einem beliebten
Reiseziel für Naturfreunde aus aller Welt geworden und das Land selber ist sich seiner Verantwortung bewusst und betreibt einen
teilweise vorbildlichen Naturschutz.
Die naturkundliche Reise beginnt im eisigen Winter an der Laguna da Gallocanta, einem wichtigen Ueberwinterungsgebiet für
europäische Kraniche. Jeden Morgen und jeden Abend bietet sich hier ein einmaliges Schauspiel, wenn die gefiederten Glücksboten zu
ihren Nahrungsgründen fliegen. Im zeitigen Frühling folgt dann ein Besuch in den Tälern des Rio Duraton. Aus dem Versteck heraus
lassen sich mächtige Gänsegeier und Schmutzgeier beim fressen beobachten oder ihre eleganten Flugkünste geniessen. Die Reise führt
weiter in die Gegend östlich von Merida. In den schmucken Dörfern lässt sich das Familienleben der Weißstörche oder die
Brutvorbereitungen der Rötelfalken beobachten. Das Gebiet der Serena umfasst uralte Kulturlandschaften wie die Baumsavanne mit
ausgedehnten Beständen an Korkeichen. Hier leben so attraktive Vogelarten wie die Blauracke oder der Wiedehopf, der bei uns ja fast
ausgestorben ist. Wasser ist selten, aber an den Ufern der versteckten Flüsse gaukeln unglaublich bunte Bienenfresser. Ganz anders die
Morgenstimmung in der offenen Steppe. Der Tag beginnt mit den bizarren Sprüngen der Zwergtrappen, bald schon gefolgt von den
Balzritualen der Grosstrappen. Es sind die schwersten noch flugfähigen Vögel Europas und beim Höhepunkt der Balz gleichen sie einer
riesigen Kugel aus Federn. Letzte Station bilden die Felsen am Rande der Extremadura. Neben den schon bekannten Geiern jagen
Felsen- und Rötelschwalben nach Insekten und in einer Felsnische wartet der mächtige Uhu auf den Anbruch der Nacht.
© Hugo Grossenbacher & Cornelia Marti Grossenbacher 2011